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Feuerwehr Gesangverein Obstbauverein Landjugend Schützenverein Sportverein
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Die Freiwillige Feuerwehr Großweingarten
Wappen

Die Mitglieder der Freiwillige Feuerwehr stellen in unserm Ort - und ganz allgemein – und in unserer Gesellschaft etwas ganz besonderes dar. Die Bereitschaft freiwillig für Andere etwas zu leisten und dabei über Jahre hinweg Freizeit zu opfern, an Feiertagen, Wochenenden und in den Abendstunden, um der Allgemeinheit und der Gemeinschaft zu dienen verdient höchsten Respekt und Anerkennung.

Mit ihrem Einsatz sind sie bereit, sich für das Leben, die Gesundheit und das Hab und Gut ihrer Mitbürger einzusetzen. Gerade in einer Zeit, in der viele Menschen Angst davor haben, sich mit Engagement für ihre Mitmenschen einzusetzen ist dies ein Musterbeispiel an Solidarität, das in Großweingarten bereits über
100 Jahre Tradition hat.

Neben den Aufgaben der Brandbekämpfung sind neue Aufgabenfelder im Bereich der Technischen Hilfeleistung sowie Einsätze im Straßenverkehr dazugekommen. Dies stellt eine neue Herausforderung dar, sowohl an die Ausbildung und die Ausstattung mit technischen Geräten. Die Freiwillige Feuerwehr ist somit ein wichtiger Eckpfeiler für die Sicherheit in unserem Dorf.

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Die Freiwillige Feuerwehr Großweingarten hat ihre Leistungsfähigkeit und Einsatzbereitschaft vielfach unter Beweis gestellt und sich in zahlreichen Schulungen fortgebildet.

Die Mitglieder aller Generationen, seit der Gründung des Vereins waren stets durchdrungen von dem Gedanken des Dienens und haben sich getreu dem Wahlspruch der Feuerwehr verhalten:



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"Gott zur Ehr, dem Nächsten zur Wehr!"

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Als im Sommer 1898 das Wohnhaus des Anwesens Nr:60 1/2 durch einen Brand vernichtet wurde – wobei tragischer weise auch die Besitzerin in den Flammen ums Leben kam – wuchs in der Großweingarter Bevölkerung verstärkt der Gedanke, eine Freiwillige Feuerwehr zu gründen. Durch ihre Unterschrift bekundeten 51 Männer des Ortes ihre Zugehörigkeit zum Verein.

Da Brauereidirektor Hausmann aus Berlin ein Darlehen zur Verfügung stellte, wurde sofort die Erstausrüstung angeschafft. Bereits ein Jahr später,– im Jahr 1899– kam die Feuerwehr zum Einsatz, als das Anwesen Nr: 68 im Hinteren Dorf abbrannte. Das Wasser musste zu dieser Zeit noch aus Brunnen geschöpft und in Eimern zur Brandstelle transportiert werden.

Bereits 1912 erfolgte die Anschaffung einer Saug- und Druckspritze. In den folgenden Jahren wurde die Wehr bei mehreren Bränden, auch außerhalb der Ortschaft gefordert. Pferdefuhrwerk und Leiterwagen waren die Transportmittel. Eine Sonderschulung für das Verhalten bei einem etwaigen Brand wurde notwendig, als im Jahre 1921 die Elektrizität Einzug hielt.

Durch den Bau einer Wasserleitung mit Hydranten und die Anschaffung einer mechanischen Schubleiter wurden die Bedingungen für den Einsatz der Wehr in den 20er Jahren erheblich verbessert. Die Kriegsjahre 1939 bis 1945 machten es erforderlich, dass an Stelle der zur Wehrmacht einberufenen Feuerwehrkameraden alle vom 17. bis 60. Lebensjahr noch daheim befindlichen Männer zur Wehr herangezogen wurden.
Aus dieser Not heraus wurde die weibliche Feuerwehr gegründet. Die Frauen verstanden sehr gut mit den Geräten umzugehen, besonders Sabine Flock (später verheiratet mit Josef Pröpster) war beim Festakt zur Einweihung des Feuerwehrlöschweihers als Maschinistin unabkömmlich. Wegen der vielen Fliegerangriffe musste auf Anordnung des Landratsamtes 1941 ein Löschweiher errichtet werden. Unter Bürgermeister Josef Rohrmann wurde die Motorspritze TS 8 im Jahr 1945 angeschafft.

Aus Anlass des 50jährigen Bestehens konnten 9 Gründungsmitglieder durch Kreisbrandinspektor Beugler für die treue Dienstzeit geehrt werden.
1953 war die Wehr dann nach langer Zeit wieder im Ernstfall eingesetzt. Im Anwesen Gabler Nr: 42, war das Wohnhaus infolge Blitzeinschlags in Brand geraten. Dank des Einsatzes aller Kräfte und mit der Unterstützung durch die Spalter Feuerwehr konnten die Neben- und Nachbargebäude gerettet werden. Ein weiterer Brand ereignete sich 1955 infolge Blitzeinschlags. Die Scheune des Anwesens Nr: 23 Zottmann brannte nieder. Aufgrund des starken Windes und des Funkenflugs fing das Dach des Kirchturms Feuer. Hier kam ein Tanklöschfahrzeug aus Georgensgmünd hilfreich zum Einsatz.

Für 40- und 25jährige Dienstzeit konnten mehrere Kameraden durch Bürgermeister Anton Albrecht 1958 mit dem Feuerwehrehrenzeichen ausgezeichnet werden. Im Oktober 1959 wurden alle örtlichen Vereine und Verbände zum 60jährigen Bestehen der Feuerwehr eingeladen zum gemeinsamen Feiern.

Wieder einmal musste die Wehr ausrücken, als 1962 zündelnde Kinder im hohlen Stamm der Linde ein Feuer entfacht hatten. Dabei wurde dieses Wahrzeichen Großweingartens zerstört. Zwei Jahre später brannte es in unmittelbarer Nähe bereits wieder. Die Scheune der "Lindenwirtsschaft" wurde ein Raub der Flammen und brannte vollständig nieder.


Zum 70sten Gründungsfest wurden die Nachbar-Feuerwehren aus Wasserzell und Hagsbronn eingeladen. Gemeinsam mit dem örtlichen Sport- und Schützenverein konnte – – umrahmt vom Musikzug der DJK Abenberg – ein schönes Fest gefeiert werden. 1972 verlor Großweingarten im Zuge der Gebietsreform seine politische Selbständigkeit. In der Vereinbarung mit der Stadt Spalt wurde im Eingliederungsvertrag ausdrücklich die Eigenständigkeit der Großweingarter Feuerwehr garantiert.

Im Jubiläumsjahr 1974 wurde wieder einmal eindringlich klar, wie wichtig und notwendig die Feuerwehr ist. Am 22.1. brannte die Scheune des Anwesens Gabler nieder. Durch den Einsatz der Kollegen aus Spalt und Wasserzell gelang es den Brandherd zu lokalisieren und so die Nachbargebäude zu retten.
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Die Feierlichkeiten zum Jubeljahr 1974
erforderten schon im Vorfeld einiges an Organisation. Landrat Dr. Ignatz Greiner hatte für dieses Fest die Schirmherrschaft übernommen, da der 2. Kreisfeuerwehrtag in Verbindung mit dem runden Geburtstag begangen werden sollte.
Bei dieser Gelegenheit wurde auch eine Vereinsfahne mit einem Kostenaufwand von 1500.- DM angeschafft. Natürlich wurden auch treue Feuerwehrmänner für lange aktive Dienstzeit ausgezeichnet. Einen gewissen Unterhaltungswert bot die Schauübung, die das "alte Schulhaus" in den Mittelpunkt rückte, weil es als Brandobjekt erkoren war. Beim Festzug, der sich farbenprächtig präsentierte, wurden mit Pferdegespannen die historischen Geräte und Spritzen mitgeführt. Die Geistlichkeit mit Pfarrer Barde und Josef Albrecht feierten mit dem Verein einen Gottesdienst, der wegen der großen Teilnahme im Freien abgehalten wurde.

Feuerwehrfest und Fahneweihe 1974

weitere Fotos vom Feuerwehrfest 1974 sehen Sie hier

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Ausgelöst durch die Raumnot wurde zu Beginn der 80er Jahre über ein neues Gerätehaus nachgedacht. Geplant war ursprünglich am Ortsrand ein neues Gebäude zu errichten, jedoch bot sich die Möglichkeit an, in der Ortsmitte ein Anwesen zu erwerben. Durch Eigenleistungen der Mitglieder und Zuschüsse von Staat und Landkreis erreichte der finanzielle Aufwand ein erträgliches Niveau. Im Januar 1982 erfolgte die kirchliche Einweihung des Hauses. Bürgermeister Forster betonte in seiner Festansprache, dass hiermit ein Höhepunkt in der Geschichte der Freiwilligen Feuerwehr Großweingarten erreicht wurde.

Auch in den folgenden Jahren musste die Wehr zu mehreren kleineren Bränden ausrücken. Ein Großeinsatz war allerdings beim Brand der Scheune von Josef Maurer erforderlich. Die Feuerwehren aller umliegenden Orte halfen bei der Brandbekämpfung, um ein Übergreifen der Flammen auf die Nachbargebäude im eng bebauten Dorf zu verhindern.



Ein weiteres besonderes Ereignis war die Einweihung des Löschwasserbehälters im Jahr 1988. Der Traum vom Feuerwehrauto ging 1991 in Erfüllung. Nachdem sich Ludwig Gabler vermittelnd eingeschaltet hatte, konnte ein ausgemustertes Fahrzeug der MAN-Werksfeuerwehr erworben werden. (TLF 16/25) Tanklöschfahrzeug mit 1600l/min. Nennförderleistung und Platz für eine Staffelbesatzung. (1/5)

Kaum zwei Monate später kam der Löschwagen bereits bei einem Zimmerbrand im Haus von Rudi Gruber zum ersten Ernstfalleinsatz.

Vorstand Willi Arnold erhielt 1992 das goldene Verdienstkreuz für 40 Jahre aktiven Feuerwehrdienst. Auch Kamerad Werner Schmickl wurde geehrt. Durch eine Spende von Manfred Stuhl konnte eine TLF 16 Ausziehleiter angeschafft werden.

Zu Beginn der Jahreshauptversammlung 1994 bedankte sich der Kommandant Günther Beil bei seinen Kameraden für ihren Einsatz bei dem Brand in seinem Wohnhaus, der im Sommer des vorangegangenen Jahres durch Blitzschlag ausgelöst worden war. Bei den Wahlen wurde Gerhard Krach zum Vorstand gewählt und Günther Beil in seinem Amt als Kommandant bestätigt. Ehrung wurde Max Zottmann für 40 Jahre aktive Mitgliedschaft zuteil.

Am 28.10.1996 wurde die Wehr zu einem Wohnhausbrand bei Willi Meyer in der Höfner Straße gerufen. Trotz des beherzten und schnellen Einsatzes der Nachbarn und der Feuerwehr erlag eine Bewohnerin des Hauses ihren Brandverletzungen.

Im Mittelpunkt der Jahresversammlung am 1.3.1998 stand das 100jährige Gründungsfest. Es wird vom 4.-6.6. 1999 stattfinden. Aus diesem Anlass wurden Verträge mit 9 Musik-Kapellen abgeschlossen. Auch die Restauration der Vereinsfahne wird beschlossen. Der Preis hierfür beträgt 6500.- DM.


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Kommandant Thomas Krach bei der Festrede zur Einweihung des neuen Löschfahrzeuges
Bei einem Unfall im Einsatz wurde am 28. Juli 2005 das Feuerwehrauto unbrauchbar. In der Folge musste die Feuerwehr Großweingarten bis zum Kauf eines neuen Fahrzeuges unmotorisiert auskommen.
Von der Berufsfeuerwehr Nürnberg konnte im Herbst 2006 ein neues Löschgruppenfahrzeug, Baujahr 1979 mit 1600l Tank und einer Pumpen Nennförderleistung von 1600l/min. erworben werden. Die Kabine bietet Platz für eine Löschgruppe (1/8).
Am 3. Dezember 2006 konnte in Anwesenheit von Kreisbrandinspektor Erwin Schlager, Bürgermeister Weingart, den aktiven, sowie passiven Feuerwehrmitgliedern und zahlreichen Zaungästen die kirchliche Weihe feierlich vollzogen werden.
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Mit der Montage von Fotovoltaik Anlagen wird die Feuerwehr wieder vor neue technische Herausforderungen gestellt. Gerade in den vergangenen Jahren hat Zahl der Gebäude mit Solaranlagen rapide zugenommen. Eine Entwicklung auf die sich auch die Feuerwehr einstellen muss. Denn bei einem Brand wird prinzipiell der Strom in dem betroffenen Gebäude abgeschaltet. Aber: So einfach lässt sich bei einer Fotovoltaik Anlage eben nicht der Aus-Knopf drücken. In den Leitungen fließt auch dann noch Strom, wenn es im Stockwerk darunter brennt. Eine gefährliche Situation. Gelöst wird das Problem mit einer ebenso einfachen wie wirkungsvollen Plakette, die aber im Ernstfall Leben retten kann. Am Stromverteilerkasten angebracht wirkt sie 24 Stunden am Tag an 365 Tagen im Jahr. Mit dieser Methode kann mit Sicherheit von Anfang an so mancher Brand mit weniger Risiken für Bewohner und Hilfskräfte bekämpft werden.

Die Vorstandschaft:
1. Kommandant Thomas Krach Großweingarten
Zum Vergrößern bitte anklicken!
2. Kommandant Andreas Maurer Großweingarten
Vorstand Jürgen Betz Großweingarten
Kassier Adolf Zottmann Großweingarten
Schriftführer Andreas Zottmann Großweingarten
Gerätewart Michael Heumann Großweingarten
Vertrauensmann aktiv Gustav Riedl Großweingarten
Vertrauensmann passiv Günther Beil Großweingarten
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