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Der Gesangverein Großweingarten bereichert mit seinen Konzerten und Auftritten nicht nur die Freunde von Lied und Chorgesang. Er pflegt auch ein eigenständiges gesellschaftliches Leben, an dem viele Bürgerinnen und Bürger aus Großweingarten regen Anteil nehmen. Damit hat er sich längst zu einem festen Bestandteil im Terminkalender vieler Menschen, innerhalb, aber auch außerhalb der Gemeinde entwickelt.
Öffentliche Auftritte

Logo
Der Dichter Ludwig Uhland hat den bekannten Satz geprägt:


"Singe wem Gesang gegeben...".

Der Verein bildet seit 1924 einen festen Bestandteil des Ortes Großweingarten und ist aus dem kulturellen Leben gar nicht mehr wegzudenken.

"Wo die Sprache aufhört, fängt die Musik an".
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VereinsfahneDieses Motto ziert die Vereinsfahne, die anlässlich des 75-jährigen Jubiläums im Jahr 1999 angeschafft wurde. Dieser Leitsatz macht deutlich, dass Musik und Gesang geeignet sind, Emotionen im Menschen zu wecken, Freude zu empfinden und weiterzugeben, Verbindungen untereinander entstehen zu lassen und nicht zuletzt Standesunterschiede überwinden und Verständigungsprobleme beseitigen.

Geschichte des Gesangvereins Großweingarten

"Zu jeder Stunde, auf jedem Gang, begleite dich mit hellem Klang, zum frohen Gruße ein fränkischer Sang."

Mit diesem Spruch beginnt das Gründungsprotokoll des Gesangverein Großweingarten. Am 22. März 1924 trafen sich im Gasthaus "Zur Gans" die Männer des Dorfes um einen Männergesangverein zu gründen. Der Initiator des Treffens Josef Hausmann (Änder-Metzger) wurde in dieser Gründungsstunde von den Anwesenden zum 1. Vorstand gewählt. Der damalige Dorflehrer Georg Schrödel übernahm die musikalische Leitung. 46 Mitglieder zählte der junge Verein, der voller Tatendrang war.
Schon im Oktober des gleichen Jahres, kam der Wunsch nach einem Begleitinstrument auf. Es wurde ein Klavier angeschafft, das aus Geldmangel in Raten bezahlt wurde.

Karl Biburger1927 entstand ein erstes Vereinsfoto. (Gruppenfotos) Darauf ließen sich 60 Mitglieder verewigen. Im gleichen Jahr verließ Lehrer Schrödel den Ort. Nachfolgende Lehrer, die ins Dorf kamen, übernahmen die Leitung des Gesangvereines, es waren dies: ab 1927 Jakob Maxl und in den 30er Jahren Josef Groß. Während des Dritten Reiches nahm die Begeisterung für den Chorgesang merklich ab, so trafen sich zur Generalversammlung des Jahres 1938 nur 17 Mitglieder.

Unter der Chorleitung von Karl Schüberl feierte der Verein 1949 sein 25-jähriges Jubiläum. Es war dies eine gute Gelegenheit, sich in der Öffentlichkeit wieder mit einem umfangreichen Programm zu präsentieren. Als der Lehrer Karl Schüberl 1955 Großweingarten verließ, wurde der Chor ab 1957 durch den aus Abenberg stammenden Karl Biburger dirigiert. Er übte dieses Amt 36 Jahre - bis zu seinem plötzlichen Tod - am 25. November 1993 aus.

Hermann WechslerVom März 1958 bis Ende Januar 1990 war mit Hermann Wechsler ein 1.Vorstand im Amt, der die Geschicke des Vereins fast 32 Jahre lang leitete. Schon in seiner Antrittsrede betonte er, dass es ihm ein Anliegen sei, dem Verein wieder zu einem größeren Ansehen innerhalb des Ortes zu verhelfen. Dieses Ziel kann durch den Beitritt weiterer junger Sänger erreicht werden.


Im Jahr 1964 wurde - wegen der geringen Anzahl von Sängern - der Kirchenchor mit dem Männergesangverein vereinigt. Der nun neu entstandene gemischte Chor konnte bereits am 1. Mai 1964 beim 40-jährigen Jubiläum Anfangserfolge feien.
Josef LangDie folgenden Jahre brachten wenig Erwähnenswertes. Im September 1974 konnte - zusammen mit der Sängergruppe - Spalt -Abenberg das 50-jährige Bestehen gefeiert werden. Die Zahl der aktiven Mitglieder stieg bis zum Jahr 1984 auf 32 bei insgesamt 58 Vereinsmitgliedern.

I
m Rahmen der Dorfsanierung und der Teilnahme am Wettbewerb "Unser Dorf soll schöner werden" , wurde auch vom Gesangverein verstärkter Einsatz gefordert.
Am 13. April 1986 war Großweingarten das erste Mal Austragungsort der Jahreshauptversammlung des Sängerkreises Schwabach. Dabei konnte sich der Chor musikalisch gut in Szene setzen. Diesen Tag wurde auch genutzt, um ein neues Gruppenbild anfertigen zu lassen.
Josef Kocher
Im Jahr 1990 traten die verdienten Vorstandsmitglieder Hermann Wechsler und Paul Ottmann zurück. Hans Knörlein - der neue 1. Vorstand beantragte die Ehrenvorstandschaft für Hermann Wechsler. Paul Ottmann wurde zum Ehrenmitglied ernannt.

Nach dem plötzlichen Tod von Chorleiter Karl Biburger im Jahr 1993, übernahm Josef Kocher dieses Amt.

Im Januar 2004 übergab er den Dirigentenstab an die Friseurmeisterin Elfriede Schultes.

Chorleiterin Elfriede SchultesSeit 1996 leitet Josef Lang als 1. Vorsitzender die Geschicke des Vereines. Mit ihm tragen weitere zwei Männer und vier Frauen einen Großteil der Verantwortung.
Vorstandschaft

Im März 1999 fand die Uraufführung des ersten Großweingarter Heimatliedes statt. Der berühmte Chorsatz "Oh, Täler weit, oh Höhen" von Felix Mendelsohn-Bartholdy wurde mit einem sehr einfühlsamen, treffenden Text unterlegt. Die Autorin ist Frau Karolina Schrötz – ein aktives Chormitglied.

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Gesangvereinsmitglied Frau Karolina Schrötz wird von Vorstand Josef Lang gbeglückwünscht

Chormitglied Karolina Schrötz – Autorin des Heimatliedes wird vom Vereinsvorstand Josef Lang beglückwünscht.

Heimatlied Text: Karolina Schrötz

Satz: Felix Mendelsohn-Bartholdy, Opus a59, Nr. 3, 1843 (1809-1847)

Überm Tale auf der Höhe, da liegt mein Heimatort,
mein liebes Großweingarten, du bist mir Heim und Hort.
Hier ward ich einst geboren, hier durf´t ich mich erfreu´n,
an frohen Kindertagen und in der Jugendzeit,
an frohen Kindertagen und in der Jugendzeit.

Als schönstes Dorf im Lande, wurdest du einst geehrt,
für mich sollst du es bleiben, so lang mein Leben währt.
Die stolzen, hohen Häuser, die Menschen um mich her,
hier füh´l ich mich geborgen, was brauch´ ich denn noch mehr,
hier fühl´ ich mich geborgen, was brauch´ ich denn noch mehr.

Wenn in der Maienzeit dann, die Kirsch´bäum blühen hier,
bietet sich dem Beschauer ein weites Blütenmeer.
Dann halt auch DU mal inne, erfreu dich an der Pracht
und denke dir im Stillen, Gott hat´s so schön gemacht,
und denke dir im Stillen, Gott hat´s so schön gemacht.

Hell hör ich´s Glockenläuten, vom Turm Sankt Michael,
ihr Läuten und Frohlocken, erfreu´n mir Herz und Seel´.
So will ich froh hier leben, geführt von ihrem Klang,
bis einst sie werden läuten, bei meinem letzten Gang,
bis einst sie werden läuten, bei meinem letzten Gang.


Vereinsfoto 2008



diese Seite wurde akualisiert am: 11.11.2017


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